SESSIL - WohnSitz Wien

laufendes Projekt


Ein Kulturprojekt zum Thema Wohnen mit jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Wien. In einem kreativen Prozess wollen wir die Unterschiede und vor allem die Gemeinsamkeiten von nach Wien 'zugezogenen‘ Menschen gleichen Alters herausfinden und aufzeigen.

Welche Bedeutung hat das Wohnen im Leben eines Menschen?
Wie verändert der Migrationskontext diese Bedeutung?
Was heißt es, sich irgendwo niederzulassen, sesshaft zu sein?
Mit welchen Wohnfragen werden Menschen konfrontiert, die nach Wien kommen?
Wie haben sie vorher gewohnt und von welchen Wohnräumen träumen sie?
Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten bei nach Wien kommenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensziele?

SESSIL auf FACEBOOK

AUSSCHREIBUNG PROJEKTTEILNEHMERiNNEN
abgeschlossen

GEMEINSAME WORKSHOPS
abgeschlossen

AUFNAHME INTERVIEWS
abgeschlossen, Film derzeit im Schnitt

TREFFEN TEILNEHMERiNNEN UND INTERESSIERTE
 weiter laufend, weitere Menschen sind immer willkommen

GEMEINSAME AUSSTELLUNG DER ERGEBNISSE
derzeit geplant für Herbst 2017

SCREENING FILM
geplant ab Herst 2017, Interessierte Einrichtungen können sich hier melden



© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse
© Wanderklasse

GEGENSEITIGES KENNEN LERNEN UND GEMEINSAME STADTERFORSCHUNG

Mehrere Treffen lassen uns und unsere Hintergründe, warum und wie wir jeweils in Wien gelandet sind, besser kennen lernen. In Spaziergängen und geführten Minitouren durch neue Wiener Wohnviertel erleben wir neue und alte Seiten unserer Stadt,  gemeinsames Feiern und Film-Abende geben uns Gesprächsstoff für neue Fragen.

 

AKTIVITÄTEN

Wandertag in Wien

Grätzelspaziergänge, Schwerpunkt Wohnformen und wachsende Stadt

Möbelbauworkshop @ Werksalon

Gegenseitige Besuche mit diversen Essenseinladungen und einem Filmscreening von Heike Schäfer

Teilnahme an den Wiener Integrationswochen auf Einladung des Technischen Museum Wien

Besuch des Labor Alltagskultur

____

weitere Treffen und Aktivitäten sind über das offizielle Projektende hinaus geplant

 

FILM

Die TeilnehmerInnen des Projektes haben alle bereits unterschiedliche Wohnerfahrungen gemacht - sie haben jedoch etwas gemeinsam: Alle können sich an ihren ersten Eindruck von Wien erinnern und wie sie sich in dieser Stadt einlebten. Ob dies nun 10 Monate her ist oder auch 10 Jahre, die Erinnerungen sind wach.

Wir haben die TeilnehmerInnen zu ihren eigenen Wohnerfahrungen der Kindheit und der Gegenwart befragt sowie über deren Wünsche und Träume für ihr Wohnen in der Zukunft. Durch den Film werden wir feststellen, ob die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bedürfnisse in der kulturellen Verwurzelung liegen oder doch eine sehr persönliche Angelegenheit ist.


Es ist geplant, den Film im Herbst vorzustellen und im Rahmen von öffentlichen Screenings an Orten, die sich mit dem Thema ‚Wien‘, ‚Wohnen‘ und/oder ‚Migration‘ beschäftigen, zugänglich zu machen.
Sollten Sie als Institution Interesse an einem Screening haben, melden Sie sich gerne hier.

 

AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN


PROJEKTBESCHREIBUNG

Das Projekt SESSIL – WohnSitz Wien bringt über das Thema Wohnen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Es verknüpft zwei Migrationsgruppen, die in manchen Aspekten ähnlich und dann doch wieder anders wahrgenommen und aufgenommen werden: Migrantinnen und Migranten, die in Österreich Asyl suchen, und Studierende, die aus den Bundesländern oder dem Ausland nach Wien gekommen sind.

Wir nähern uns der Frage nach dem „WohnSitz“ in einer spielerischen Weise, bei der die Teilnehmenden aktiv und individuell mitgestalten. Bei Stadtspaziergängen erkunden wir gemeinsam Wien, bei diversen Unternehmungen lernen wir uns gegenseitig besser kennen. In Videointerviews erzählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Erfahrungen in Bezug auf das Wohnen in Vergangenheit und Gegenwart und von ihren Wünschen für die Zukunft. In einem Workshop gestalten sie ihr eigenes Sitzmöbel. Aus den Ergebnissen machen wir gemeinsam eine Ausstellung.

Was wollen wir mit diesem Projekt?
Wir möchten Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Zukunftsperspektiven von gleichaltrigen in Wien lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensziele herausfinden und sichtbar machen. Wir möchten Leute vernetzen und einen kreativen Prozess anstoßen. Die Teilnehmenden werden ermächtigt, ihre Sicht der Dinge darzulegen, ihren Standpunkt in Gestalt eines eigenen, selbstgemachten Objektes auszudrücken und diesen in einer Ausstellung öffentlich zu machen.

 

WER SIND DIE TEILNEHMERiNNEN

Wen suchten wir?
Menschen im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren, die nach Wien gekommen sind – aus welchem Grund auch immer (Flucht, Studium, Beruf, Beziehung ...). Es werden also Menschen mit Migrationshintergrund gesucht, die in einem anderen Land der Welt oder auch in einem anderen Bundesland von Österreich geboren wurden.

Was konnten wir geben/beisteuern?
Wir bringen dich mit Leuten unterschiedlicher Herkunft zusammen. Wir zeigen dir neue Perspektiven auf die Stadt. Du lernst den Werkstoff Holz kennen und wie man daraus ein Möbelstück baut. Du wirst Teil eines Teams aus Kunst und Kultur und bist an der Entstehung einer Ausstellung beteiligt.


********************************************


PROJEKTDATEN

PROJEKTTEAM WANDERKLASSE
Sibylle Bader, Baukulturvermittlerin
Martina Zerovnik, Kuratorin
Kontakt stadt@wanderklasse.at

FILMERIN/KÜNSTLERIN
Heike Schäfer

PROJEKTZEITRAUM
November 2016 bis Juli 2017

PROJEKTFINANZIERUNG
Dieses Projekt wird teilweise ermöglicht durch das Bundeskanzleramt Österreich -
Sektion Kunst und Kultur im Rahmen der Ausschreibung
zusammen:wachsen - Kunst und Integration und durch die ehrenamtliche
Mitarbeit der ProjektteilnehmerInnen.

PROJEKTPARTNERiNNEN
Wir begegnen laufend großartigen Leuten und Institutionen, die uns bei 
diesem Projekt gerne unterstützen mit Workshops, Führungen und anderen Beiträgen:

                              Labor Alltagskultur